Kostenloser Versand ab € 49,50 Bestellwert
Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gern. Schicken Sie uns eine E-Mail.
Kostenlose Hotline 0800 123 454 321

Ist Kokosöl gesund für unsere vierbeinigen Freunde?

Kokosöl ist ein Extrakt aus Kokosfleisch und Kokosmilch

Wie alle pflanzlichen Öle, enthält Kokosöl eine Mischung verschiedener Fettsäuren. Fettsäuren können nicht nur in Energie umgewandelt werden, sondern haben eine zusätzliche Wirkung auf den Organismus.

Oft hört oder liest man, dass Kokosöl zu 90% aus gesättigten Fettsäuren besteht. Das wird in unseren Breitengraden als gesundheitsgefährdend eingestuft, da diese verantwortlich für einen hohen Cholesterinwert sein und Gefäßverstopfungen und Herzinfarkte begünstigen sollen. 

Doch bestehen die gesättigten Fettsäuren in Kokosöl zu 50% aus mittelkettigen Fettsäuren wie vor allem der Laurinsäure, der eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird.

Muttermilch von Menschen und Hunden enthält mittel- und langkettige Triglyceride!

Aus diesem Grund ist Kokosnussöl besonders vorteilhaft für die Gesundheit von Mensch und Hund.

Wirkung von mittelkettigen Triglyceriden 

  • Sie haben eine antibakterielle, antivirale und antimykotische (gegen Pilze) Eigenschaften
  • Sie besitzt entzündungshemmendes, schmerzlinderndes und antipyretisches (gegen Fieber wirkendes) Potenzial
  • Sie werden leicht von Organismen metabolisiert (umgewandelt), so dass eine Verbesserung der Verdauung und Aufnahme von Vitaminen und Mineralien gewährleistet ist
  • Sie können bei zeitgleicher Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren deren Aufnahme erhöhen 

Beispiel für die positive Eigenschaften von Kokosöl 

  1. Fell und Haut

Nicht nur, dass Kokosöl die Haut weicher macht, vor allem die Pfoten und Ellbogen von Hunden stellen sehr trockene Bereiche dar, die mit Kokosöl hervorragend gepflegt werden können. Vor allem im Winter und gerade bei älteren Hunden, kann das von großem Nutzen sein.

Wird das Öl auf dem Fell angewendet, macht es sprödes und stumpfes Fell wieder geschmeidig und glänzend. 

Insbesondere Krankheiten wie Ekzeme und andere Hautausschläge können in kurzer Zeit durch die Behandlung mit Kokosöl reduziert werden und es kann durch seine antiseptischen Eigenschaften auch oberflächliche Wunden desinfizieren.

  1. Immunsystem

Es stärkt das Immunsystem und erhöht die Abwehrkräfte, so dass sein Verzehr Infektionen und anderen Krankheiten vorbeugt.

Darüber hinaus bekämpft dieses Öl auch bestimmte Pilze und Mikroben sowie Parasiten. 

  1. Verdauung & Stoffwechsel

Sofern Kokosöl in geringen Mengen gefüttert wird, ist es sehr vorteilhaft für die Verdauung von Hunden, da es die Aufnahme von Nährstoffen im Verdauungstrakt verbessert. 

Das bedeutet, dass alle Nährstoffe die der Hund über die tägliche  Nahrung aufnimmt vom Organismus besser verwertet werden können. 

Ein wunderbarer Nebeneffekt ist dabei auch, dass Kokosöl den Stoffwechsel beschleunigt, und somit Energie schneller verbrannt wird. Aus demselben Grund soll es helfen Übergewicht zu reduzieren, zumindest im Vergleich zum Verzehr von anderen Ölen. 

  1. Zahn- und Mundhygiene

Kokosöl eignet sich hervorragend zur Zahn- und Mundhygiene von Hunden, da es wie oben bereits erwähnt antibakteriell wirkt. 

Vor allem in der östlichen Medizin wird Kokosöl traditionell zur Zahn- und Mundhygiene bei Menschen eingesetzt. Seit über 1000 Jahren nutzen Menschen es zum sogenannten „Ölziehen“. 

Kokosöl ist in der Lage, mit der enthaltenen Laurinsäure zur erweiterten Mundhygiene speziell in 3 Punkten beizutragen: 

  1. reduziert Zahnfleischentzündungen
  2. bekämpft schädliche Bakterien
  3. löst Zahnbeläge
  4. lässt Zähne weißer erscheinen
  5. kann die Mundhygiene allgemein verbessern

 

  1. Positive Wirkung auf das Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten

Eine weitere Besonderheit der mittelkettigen Fettsäuren liegt darin, dass sie vom Verdauungstrakt direkt zur Leber gelangen, wo sie entweder für die schnelle Energiegewinnung verwendet oder in sogenannte Ketone umgewandelt werden. 

Diese Ketone können eine positive Wirkung bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer oder Epilepsie haben und werden für die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt. 

Zudem kann Kokosöl die Lernfähigkeit von Hunden positiv beeinflussen! 

Auf die Dosierung achten

Wie bei den meisten Dingen kann zu viel Öl negative Auswirkungen auf Ihren Hund haben. Manche Hunde können zum Beispiel bei einer Überdosierung Bauchweh bekommen. 

Eine geringe Menge kann jedoch für die Gesundheit der Hunde sehr vorteilhaft sein.

Das Wichtigste bei der Ernährung Ihres Hundes in Bezug auf Öle

Essentielle Fettsäuren (lebensnotwendige Fettsäuren, die der Hund nicht selbst herstellen kann) die mit der Nahrung gedeckt sein müssen. Vor allem Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander gefüttert werden. 

Die meisten Omega 6 Fettsäuren sind in Fleisch vor allem Organfleisch enthalten, jedoch sind Omega 3 Fettsäuren (EPA & DHA) meist nicht mehr ausreichend in Nahrungsquellen enthalten. 

Das bedeutet, dass man diese, sofern sie nicht im Futter enthalten sind, speziell bei Rohfütterung ergänzen sollte um keinen Mangel entstehen zu lassen. Meist sind Omega 3 Fettsäuren nur noch in ausreichendem Maße in Fischöl (Lachsöl) enthalten und in einigen wenigen Pflanzenölen, wie Lein,- Nachtkerzen,- oder Borretschöl. 

Die besten Öle für Hunde sind immer Öle tierischer Herkunft!

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.