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        <name>3food Premium Tiernahrung</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-06-24T05:44:50+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Warum Lachsöl gut für unsere Hunde ist</title>
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                                            Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass einige Fettsäuren einen besonderen Stellenwert in der Ernährung einnehmen, das sie auf verschiedene Weise eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen.
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                 Essentielle Fettsäuren in der Nahrung 
 Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass einige Fettsäuren einen besonderen Stellenwert in der Ernährung einnehmen, das sie auf verschiedene Weise eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch&amp;nbsp; für unsere Hunde. Zu diesen Fettsäuren gehören Omega-3 und Omega-6. 
  Essentielle Fettsäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden  
 Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren sind. Das bedeutet, dass der Körper sie über die Nahrung aufnehmen muss, weil er sie nicht selbst herstellen kann. 
  Unterscheidung von Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren  
 Die wichtigsten Omega-6 Fettsäuren sind:&amp;nbsp; 
 
 Linolsäure 
 Arachidonsäure 
 Gamma-Linolensäure 
 
 &amp;nbsp; 
 Linolsäure ist die bedeutendste Omega-6 Fettsäure für den Hund, da er diese wiederum in Arachidonsäure und Gamma-Linolensäure umwandeln kann. 
 Omega-6 Fettsäuren finden sich in Fleisch, vor allem in Organfleisch mit Fettanteil. 
 Wichtig für Katzenbesitzer: anders als der Hund kann die Katze keine Arachidonsäure in ausreichendem Maße aus der Linolsäure synthetisieren, so dass die Katze auf die Supplementierung angewiesen ist. 
 Omega-3 Fettsäuren sind:&amp;nbsp; 
 
 Alpha-Linolensäure (ALA) 
 Eicosapentaensäure (bekannt als EPA) 
 Docosahexaensäure (DHA) 
 
 &amp;nbsp; 
 Wichtig ist, dass es sich bei ALA um eine sog. kurzkettige Fettsäure handelt, die der Organismus zwar selbst in die so wirkungsvolle, langkettige EPA und DHA synthetisieren kann, diese Syntheserate aber stark vom individuellen Organismus abhängt. 
 Das bedeutet einfacher gesagt, nur weil der Organismus eventuell mengenmäßig genügend ALA aufnimmt, bedeutet es nicht automatisch, dass er diese auch ausreichend in EPA &amp;amp; DHA umwandeln kann. 
 Ein weiterer Faktor für die Umwandlung und Aufnahme spielen hierbei nämlich die Omega-6 Fettsäuren, die diesen wichtigen Umwandlungsprozess mindern können. 
  Tierische Omega-3 Quellen sind besser für Hunde  
 Bei dem Nutzen für den Organismus kommt es auch darauf an, ob die Omega-3 Fettsäuren pflanzlicher Herkunft oder tiereischer Herkunft sind. 
 Alpha-Linolensäure (ALA) findet sich in pflanzlichen Omega-3 Quellen wie: 
 
 Leinöl 
 Hanföl 
 Walnussöl 
 
 &amp;nbsp; 
 EPA und DHA sind die beiden aktiveren, also wirksameren Omega-3-Fettsäuren, die hauptsächlich aus tierischen Omega-3-Quellenstammen: 
 
 Fischöl 
 Krillöl 
 
 &amp;nbsp; 
 Eine Ausnahme an pflanzlichen Omega-3 Lieferanten stellt ein spezielles Algenöl dar, welches aus der Mikroalge Schizochytrium gewonnen wird. 
  Wichtig ist ein optimales Omega-3 : Omega-6 Verhältnis  
 Von großer Bedeutung ist, dass Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in einem bestimmten, ausgewogenen Verhältnis zueinander gefüttert werden müssen. 
 Omega-3 Fettsäuren (EPA &amp;amp; DHA) sind heute meist nicht mehr ausreichend in unseren natürlichen Nahrungsquellen enthalten. Das ist vor allem auf&amp;nbsp; die schlechte Haltung und Fütterung unserer „Nutztiere“ zurückzuführen. 
 Deshalb stellen wir unserem Körper heute unbewusst und beabsichtigt (sowohl bei Menschen als auch bei unseren Hunden und Katzen) ein Überangebot an Omega-6 Fettsäuren bereit während die Omega-3 Fettsäuren sind eher Mangelware. Das ist dauerhaft sehr ungünstig. 
 Um ein ausgewogenes Verhältnis der Fettsäuren&amp;nbsp; zu erreichen, muss man diese, sofern sie im Futter nicht enthalten sind ergänzen. Dies trifft speziell auch bei Rohfütterung zu. 
 Meist sind Omega-3 Fettsäuren nur noch in ausreichendem Maße in Fischöl (Lachsöl) enthalten und in einigen wenigen Pflanzenölen. Hunden soll man jedoch besser keine Pflanzenöle füttern. Sie profitieren am meisten von einem hochgereinigten und speziell hypoallergenen Lachsöl, in mindestens pharmazeutischer Qualität. 
  Lachsöl ist lecker  
 Das macht vor allem Lachsöl für Hunde nicht nur besonders schmackhaft. Einfach ein bisschen über das Futter&amp;nbsp; oder separat auf einen kleinen Teller geben. Die meisten Hunde mögen Lachsöl sehr gerne. 
  Mit kleinen Mengen testen  
 Wenn Sie nicht wissen, wie das Verdauungssystem Ihres Hundes auf das&amp;nbsp; Lachsöl reagiert, starten Sie mit einer ganz kleinen Menge. Manche Hunde reagieren sehr sensibel und können Durchfall bekommen. Dieser ist nicht krankhaft, sondern kommt durch die beschleunigte Darmpassage und geht sofort wieder weg. 
  Positive Auswirkungen von Omega-3 Fettsäuren für Hunde:  &amp;nbsp;  
 
 Fördern die Eiweißsynthese 
 Fördern Zellstoffwechsel 
 Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff 
 Entzündungshemmend (Arthrose etc.) 
 Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren 
 Bildung der körpereigenen Abwehrzellen 
 Hemmen Krebszellen 
 Schutz des Herz-Kreislaufsystem 
 Schutz vor Infektionskrankheiten 
 Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-12-05T18:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Erste Hilfe beim Hund – Was tun wenn....</title>
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                                            Oft passieren Unfälle in Alltagssituationen und man fragt sich dann auf einmal, was man in dieser Situation nun tun soll.. Tipps und Ratschläge für verschiedene Notfallsituationen mit Hunden.
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                <![CDATA[
                 Tipps und Ratschläge für verschiedene Notfallsituationen mit Hunden 
 Oft passieren Unfälle in Alltagssituationen und man fragt sich dann auf einmal, was man in dieser Situation nun tun soll. 
 Da man in diesen Momenten doch auch etwas überfordert sein kann oder je nach Schwere des Vorfalls sogar in Panik gerät, haben wir für Sie mit diesem Blogthema „Was tun, wenn…“ ein paar Tipps und Ratschläge zusammengestellt. 
  1.&amp;nbsp;  Generelle Wundversorgung  
  Pfotenverletzungen  
 Bei  Pfotenverletzungen  sollten Sie immer als erstes die Wunde mit klarem Wasser auswaschen und sicherstellen, dass sich keine Fremdkörper mehr in der Wunde befinden. Entfernen Sie um die Wunde herum vorsichtig das Fell mit einer Schere. 
 Das ermöglicht eine bessere Wunddesinfektion, als auch eine bessere Wundheilung. Desinfizieren Sie die Wunde mit einem Desinfektionsmittel, welches im besten Fall nicht auf der verletzten Haut brennt (z.B. Octenisept).&amp;nbsp; 
  Bissverletzungen  
 Bei  Bissverletzungen  sollten Sie sich immer die Mühe machen, den gesamten Hund auf Verletzungen zu kontrollieren. Gerade bei langem oder sehr dichtem Fell fallen die Bissverletzungen nämlich oftmals erst nicht auf, selbst wenn sie sehr tief sind. 
 Streichen sie mit den Händen immer wieder durch das Fell und prüfen Ihre Hände auf Blutspuren. Wenn Sie die Bisswunde ausfindig gemacht haben, entfernen Sie das Fell vorsichtig um die Wunde herum und desinfizieren Sie die Wunde, wie oben bereits beschrieben. 
 Sie sollten auch bei Bissverletzungen immer einen Tierarzt aufsuchen. Bissverletzungen haben aufgrund der Erreger in der Maulhöhle des beißenden Hundes ein hohes Infektionsrisiko. 
 2.&amp;nbsp; Grannen  
 Grannen sind Fortsätze von Pflanzenorganen verschiedener Gräser und Getreidearten, die für Hunde sehr unangenehm sein und extrem gefährliche Folgen haben können. 
 Grannen haben sog. Widerhaken, mit denen sie sich tief in die Haut bohren. 
 Stecken diese erstmal in der Haut, wandern diese aufgrund der Widerhaken tatsächlich auch im Körper weiter. 
 Oft betroffene Körperstellen Stellen sind: 
 
 zwischen den Krallen 
 an den Fußballen 
 an den Unterläufen 
 in den Augen 
 in der Nase 
 in den Ohren&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 In  Nase  und  Ohren  wird es häufig durch Nießen oder Kopfschütteln des Hundes angezeigt. 
 Im  Fußbereich  zeigt es Ihr Hund durch humpeln oder belecken der Stelle an. Auch in den  Augen  können sich die Grannen verhaken, und je nach Größe auch erstmal gar nicht ersichtlich sein, kneift Ihr Hund das Auge während oder nach einem Spaziergang zusammen oder ist stark gerötet und/oder geschwollen, kann das daraufhinweisen, dass Ihr Hund eine Granne im Auge stecken hat. 
 Sollten Sie feststellen oder vermuten, dass Ihr Hund eine Granne im Körper hat, suchen Sie bitte  umgehend  einen Tierarzt auf, damit diese entfernt werden kann. Sie sollten unter keinen Umständen bis zum nächsten Tag warten, da Grannen wie gesagt im Körper wandern und Ihrem Hund erheblichen körperlichen Schaden zufügen können. 
 3.&amp;nbsp; Insektenstiche  
 Wenn der Stachel noch steckt sollten Sie diesen vorsichtig ziehen. 
 Danach die Stichstelle gut kühlen und darauf achten, dass sich der Hund dort nicht beleckt. 
 Wurde der Hund in den Rachenraum oder in die Zunge gestochen, sollten Sie Ihrem Hund kaltes Wasser oder Eiswürfel anbieten oder gegebenenfalls den Hals von außen kühlen und einen Tierarzt aufsuchen. 
 4.&amp;nbsp; Hitzschlag  
 Menschen schwitzen bei großer Hitze über die Haut und halten so die Temperatur. Durch das Schwitzen erzeugen wir Verdunstungskälte am Körper. 
 Das können Hunde nicht. Der Hund erzeugt Verdunstungskälte nur über das Hecheln, indem die Feuchtigkeit auf der Zunge zur Verdunstung beiträgt. 
 Demnach ist ein Hund auch sehr viel schneller der Gefahr des Hitzschlags ausgesetzt als wir Menschen. 
 Bei der starken Erhitzung im Körper, die nicht abtransportiert oder nach außen abgeleitet kann und somit keine Verdunstungskälte erzeugt wird, werden bei Hunden Eiweiße im Körper zerstört. Das Gehirn dehnt sich aus und es kommt zu starken Funktionsstörungen die bis hin zum Tod führen. 
 Typische Symptome bei Überhitzung können festgestellt werden:&amp;nbsp; 
 
 Erstmal setzte große Unruhe ein 
 Starkes Hecheln 
 Starker Speichelfluss 
 Schneller Puls 
 Erhöhte Körpertemperatur 
 Zunehmende Mattheit 
 Blasse oder bläuliche Schleimhäute 
 Benommenheit oder Taumeln 
 Schock 
 Bewusstlosigkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Bringen Sie den Hund in den Schatten und kühlen Sie die Extremitäten. 
 Niemals den Hund mit kaltem Wasser überschütten, da Gefahr des Kreiskollaps gegeben ist. Geben Sie ihm langsam kühles, nicht kaltes Wasser und sprechen Sie beruhigend auf ihn ein. 
 Transportieren Sie den Hund zum Tierarzt, auch wenn er sich erholt zu haben scheint. 
 5.&amp;nbsp; Knochenbrüche  
 Knochenbrüche können durch die verschiedensten Umstände hervorgerufen werden, wie z.B. massive Stürze, Tritte, Kollisionen mit Fahrzeugen oder anderen Tieren/Menschen, oder auch durch Überschläge im schnellen Spielablauf auf hartem Boden. 
 Je nachdem, wo sich die Fraktur befindet, können folgende Symptome auftreten:&amp;nbsp; 
 
 Schädel: Schwellungen, Einsenkung der Knochenplatten, Nasenbluten 
 Kieferbruch: Futterverweigerung, Schiefstellung des Kiefers 
 Bein/Schulter- oder Hüftbereich: hochgradige Lahmheit 
 Becken: Lahmheit und Höhendifferenz der Kruppenmuskulatur (unteres Drittel der Wirbelsäule) 
 
 &amp;nbsp; 
 Knochenbrüche sind sehr schmerzhaft, deshalb sollten Sie den Hund möglichst wenig bewegen und direkt einen Tierarzt aufsuchen. 
 6.&amp;nbsp; Augenverletzungen  
 Bei Augenverletzungen ist immer besondere Vorsicht und Umsicht geboten! 
 Bringen Sie den Hund in einen dunklen Raum und kontaktieren Sie Ihren Tierarzt. 
 Sie müssen unbedingt vermeiden, dass der Hund mit der Pfote reibt. 
 Sollte ein Fremdkörper im Auge stecken, sollten Sie  niemals  den Fremdkörper selbst entfernen. Genauso wenig wie Sie bei einer Verletzung das Auge selbst auswaschen oder eine Kamillenspülung machen sollten. 
 Auch das Einbringen von Augensalbe sollten Sie hierbei unterlassen, da Sie nicht wissen, was am Auge verletzt ist. 
 Suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf. 
 7.&amp;nbsp; Fremdkörper in den Atemwegen  
 Für einige hört sich das jetzt nach gruseligen Märchen an, doch es gibt sehr häufig Unfälle, bei denen der eigene Hund entweder einen kleinen Flummi oder gar einen Stein oder einen anderen Fremdkörper im Rachenraum hängen hat. 
 Deswegen sollten Sie es vermeiden, mit Ihrem Hund z.B. an Gewässern mit Steinen zu spielen. Die Gefahr, so einen Gegenstandes zu verschlucken, ist zu groß. 
 Auch wenn Sie in einem Haushalt mit Kindern leben, müssen Sie Ihre Kinder darauf sensibilisieren, dass bestimmte Spielzeuge nicht herumliegen gelassen werden dürfen. Das gilt besonders, wenn Sie einen Welpen oder einen Junghund bei sich zu Hause haben. 
 Folgende Symptome können sich zeigen:&amp;nbsp; 
 
 Atemnot 
 Wildes Kopf Hin- und Herwerfen 
 Taumeln 
 Bewusstlosigkeit 
 Blaue Zunge und/oder Lefzen (durch Sauerstoffmangel) 
 Husten 
 Röcheln/ Juncken 
 Atemgeräusche 
 Schaumiger, glasiger Speichel 
 Niesen bei Fremdkörper in der Nase 
 
 &amp;nbsp; 
 Sofern Sie den Gegenstand/Fremdkörper im Rachenraum sehen können, versuchen Sie diesen durch Ergreifen zu entfernen. 
 Wenn man Erfahrung damit hat:&amp;nbsp; Sie können einen kleinen Hund an der Hüfte oder dem Becken festhalten, mit dem Kopf nach unten und ruckartig nach unten lassen (ohne ihn natürlich fallen zu lassen), was bewirken soll, dass der Gegenstand aus dem Rachenraum gelöst und ausgespuckt wird. 
 Bei einem großen Hund gehen Sie wie oben beschrieben von, nur dass Sie hierbei auch noch den Brustkorb umfassen, um den Hund besser zu sichern. 
 Alternativ können Sie bei der Ausatmung zwischen die Schulterblätter klopfen, um den Fremdkörper aus dem Rachenraum freizusetzen. Wenn der Fremdkörper tatsächlich herausgekommen ist, sollten Sie trotzdem den Tierarzt aufsuchen. 
 Lassen Sie von ihm überprüfen, ob wirklich alle Teile aus dem Hund herausgekommen sind und ob eventuell innere Verletzungen vorliegen. 
 Bei einem Atemstillstand müssen Sie unbedingt die Reanimation einleiten, wie das erfolgt, erfahren Sie in unserem    Blogbeitrag Erste Hilfe beim Hund   . Und ein Tierarzt muss kontaktiert werden. 
 8.&amp;nbsp; Fremdkörper im Magen-Darmtrakt  
 Anzeichen für einen Fremdkörper im Verdauungstrakt können sein:&amp;nbsp; 
 
 es fehlt ein Spielzeug 
 der Hund die Nahrungsaufnahme verweigert (Appetitlosigkeit) 
 er erbricht oder würgt 
 er wirkt zunehmend matter vom Erscheinungsbild 
 Teile des Fremdkörpers, wie z.B. Schnur oder dergleichen hängen aus Maul oder After heraus 
 
 &amp;nbsp; 
 Niemals sollten Sie an dem Fremdkörper ziehen! 
 Sollten Teile den Fang oder die Zunge einschnüren, durchtrennen sie die Teile vorsichtig und begeben sich bitte direkt zum Tierarzt. 
 9.&amp;nbsp; Verbrennungen  
 Verbrennungen sind speziell im Haushalt nichts Unübliches. Es kann auch vorkommen, dass der Hund sich durch heiße Flüssigkeiten, heiße Gegenstände, Strom oder gar Flammen Verbrennungen zuzieht. 
 Bei Verbrennungen spricht man von verschiedenen Schweregraden der Verbrennung.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  1. Grad:  Hautrötung, Wärme, Schmerzen 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  2. Grad:  Hautrötungen, Blasenbildung, starke Schmerzen, Fell kann fehlen, Schock kann auftreten 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  3 Grad:  &amp;nbsp; offene nässende Wunden, Hautfetzen oder Fell fehlt, abgestorbenes Gewebe, Schock, Bewusstlosigkeit 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  4. Grad:  noch tiefere Gewebeschädigung, Verkohlung, sonst wie 3. Grad 
  &amp;nbsp;  
  Sofortige einzuleitende Maßnahmen:  
 Kühlen, am besten mit kaltem fließendem Wasser, mindesten 15 Minuten, da ansonsten der Nachbrenneffekt einsetzt. Wirkt schmerzlindernd. 
 Bei Bewusstlosigkeit haben immer die lebenserhaltenden Maßnahmen Vorrang! 
 Keine Salben oder Hausmittel auf die Wunden aufbringen! 
 Transport zum Tierarzt vorbereiten, indem Sie die Wunden mit&amp;nbsp; Wundbrandtüchern versorgen. Machen Sie sich direkt auf den Weg!&amp;nbsp; 
 10.&amp;nbsp; Vergiftungen  
 Vergiftungen können Folgen unterschiedlichster Ursachen sein:&amp;nbsp; 
 
 Putzmittel 
 Dünge- oder Pflanzenschutzmittel 
 Rattengift oder Schneckenkorn 
 Giftige Pflanzen 
 Gase 
 Medikamente, wie z.B. Paracetamol, Aspirin, Diclofenac 
 Bestimmte Lebensmittel, wie Zwiebeln (Zerstören rote Blutkörperchen), Avocado, Schokolade (vor allem mit hohem Kakaoanteil, da der Theobromingehalt im Kakao sich im Organismus anreichert und auf das Nervensystem wirkt, v.a. das Herz, Muskulatur und Atmung) 
 
 &amp;nbsp; 
 Verschiedene Symptome können je nach Art der Vergiftung auftreten:&amp;nbsp; 
 
 Orientierungslosigkeit 
 Mattigkeit 
 Lähmungen 
 Herz-Kreislaufstörungen 
 Bewusstlosigkeit 
 Erbrechen 
 Durchfall 
 Blutungen 
 Krämpfe 
 Blut in Urin und Kot 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei oralen Vergiftungen ist es immer ratsam, Kohletabletten im Haus zu haben, diese binden nämlich für die Erstmaßnahme das Gift. 
 Sofern Sie sehen, was Ihr Hund gefressen hat und davon noch etwas übrig ist, sollten Sie, wenn möglich, eine Probe davon mit zum Tierarzt nehmen, so kann eruntersuchen, was der Hund gefressen hat. 
 Verabreichen Sie keine Hausmittel aus Ihrer Hausapotheke! 
 Können Sie feststellen, dass der Hund Reinigungsmittel gefressen hat, verabreichen Sie Ihrem Hund kein Wasser. 
 Kein Erbrechen auslösen! 
 Kontrolle und Erhaltung der Vitalfunktionen, lesen Sie darüber ausführlich in unserem Blogbeitrag „Erste Hilfe beim Hund“ 
 Bei Vergiftungen müssen Sie sofort den Tierarzt aufsuchen. 
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                            <updated>2019-11-02T07:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Erste Hilfe beim Hund. Was im Notfall zu tun ist!</title>
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                                            Wenn wir an erste Hilfe denken, gehen wir meist von einem Unfall in Bezug auf den Menschen aus. Doch was ist zu tun, wenn ein Hund verunfallt ist?
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                <![CDATA[
                 Was ist zu tun bei einem Unfall mit Hund? 
 Wenn wir an erste Hilfe denken, gehen wir meist von einem Unfall in Bezug auf den Menschen aus. Doch was ist zu tun, wenn ein Hund verunfallt ist?&amp;nbsp; 
  1. Gefahrenstelle und Tier sichern &amp;nbsp; 
 
 Ruhe bewahren 
 Übersicht verschaffen 
 Unfallstelle absichern, wenn möglich und nötig, Gefahrenquellen wie Trümmerteile auf der Fahrbahn beseitigen 
 Warndreieck aufstellen (innerorts: 50 Meter, Landstraße: 100 Meter, Autobahn: 150 bis 400 Meter 
 Nähern Sie sich dem Tier vorsichtig und behutsam 
 Sprechen Sie es an 
 Sichern Sie das Tier, mit der Leine, damit es nicht weglaufen kann, bzw. sich durch wegschleppen oder kriechen entfernen kann 
 Sollte das Tier auf der Fahrbahn liegen, legen Sie es auf eine Fußmatte, Decke oder ähnliches, wenn es nicht mehr laufen kann, um es von der Fahrbahn zu bergen.&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 In vielen Foren ist zu lesen, dass der Hund an einem Zaun, sofern vorhanden gesichert werden soll, damit er nicht weglaufen kann. In der Theorie ist das ein gutgemeinter Ratschlag, jedoch in der Praxis meist nicht umsetzbar.&amp;nbsp; 
 Entweder ist gar kein Zaun in der Nähe, oder die meisten Tiere sind in solch einer Ausnahmesituation sowieso schon verängstigt oder stehen unter Schock und lassen sich dann nicht auch noch am Zaun anbinden.&amp;nbsp; 
 Versuchen Sie deshalb immer für das Tier Ruhe auszustrahlen und den Hund durch die Leine zu sichern. Das ist sehr wichtig, denn der Hund könnte im Schockzustand probieren, wegzulaufen und dadurch eventuell einen weiteren Unfall verursachen.&amp;nbsp; 
 Wenn der Hund ansprechbar ist und auf Ihre Ansprache reagiert, sowie ersichtlich ist, dass der Hund  nicht  erbrochen, Atemnot hat oder bewusstlos ist, legen Sie dem Hund zum Schutz Ihrer selbst eine Maulschlinge an.&amp;nbsp; 
 Das ist deswegen wichtig, weil Sie nicht wissen, wie der Hund unter einem Schockzustand oder unter Schmerzen auf Sie reagiert. So legen Sie eine Maulschlinge an:&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  2. Maulschlinge mit Dreiecktuch  &amp;nbsp;  
 Jeder Verbandskasten (der immer wieder überprüft werden sollte, ob er noch aktuell und vollständig ist) enthält&amp;nbsp; ein sogenanntes Dreieckstuch. Das ist hervorragend geeignet, um eine Maulschlinge anzufertigen.&amp;nbsp; 
 Legen sie das Tuch zu einem etwa 3-6 cm breiten Band (je nach Schnauzenlänge des Hundes) zusammen und platzieren es von oben nach unten mittig über die Schnauze. Dann kreuzen Sie beide Enden unterhalb der Schnauze und binden beide Enden hinter dem Kopf mit einer Schleife leicht zusammen.&amp;nbsp; 
 Achten Sie dabei darauf behutsam mit dem Tier umzugehen und es mit sanfter Stimme zuzureden, um das Tier während des Anlegens nicht zu beunruhigen.&amp;nbsp; 
 Die Maulschlinge darf weder zu fest noch zu locker sitzen, aber vor allem machen Sie  nie  am Ende  einen Knoten ! Falls der Hund bewusstlos wird oder sich erbrechen muss, müssen und können Sie die Schlinge im Bedarfsfall schnell wieder lösen.&amp;nbsp; 
  Maulschlinge nicht anwenden bei: &amp;nbsp; 
 
 Erbrechen 
 Fremdkörper im Maul- oder Rachenbereich 
 Hitzschlag 
 Nasenbluten (der Hund kann dann u.U. nicht mehr durch die Nase atmen) 
 Herz -/Kreislaufbeschwerden 
 Schockzustand in Verbindung mit starker Schwäche und Apathie und damit jederzeit drohender Bewusstlosigkeit 
 Verdacht auf eine Vergiftung (die auch zum plötzlichen Erbrechen führen kann, Erstickungsgefahr!) 
 
 &amp;nbsp; 
  3.&amp;nbsp;Notfalltherapie – den Hund am Leben halten&amp;nbsp;  
 Unter Notfalltherapie versteht man vor allem, dass die Vitalfunktionen sichergestellt werden.&amp;nbsp; 
 Vergeuden Sie keine Zeit mit Nebensächlichkeiten!&amp;nbsp; 
 Um kleinere Wunden können Sie sich später kümmern. Verbinden Sie nur dann, wenn stärkere Blutungen gestillt werden müssen.&amp;nbsp; 
 Sofern der Hund nicht ängstlich auf die Goldfoliendecke des Verbandskastens zeigt, sollten Sie diese nutzen, um den Hund vor Auskühlung zu bewahren. Ansonsten können Sie den Hund auch auf eine Decke legen, wenn vorhanden und ihn damit zudecken.&amp;nbsp; 
 Handelt es sich nicht um Ihr eigenes Tier, behalten Sie bitte den Tierbesitzer im Auge, da dieser auch unter Schock stehen könnte. Beim Anblick seines leidenden Tieres könnte er selbst bewusstlos werden. Geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie sich um sein Tier kümmern und beauftragen Sie eine eventuell anwesende weitere Person, ihn zu beruhigen, während Sie Ersthilfe am Hund leisten.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  4. Reihenfolge der Maßnahmen  &amp;nbsp;  
 
 Überprüfung des Bewusstseins 
 Kontrolle von Herz und Kreislauf 
 Kontrolle des Körpers des Hundes (Schonhaltung, Blutungen in Maulhöhle, Ohren oder Augen, sowie Brüche an Gliedmaßen oder Kiefer, Fremdkörper) 
 Versorgung von bedrohlichen Blutungen 
 Abtransport zum Tierarzt&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
  5. Bewusstlosigkeit  &amp;nbsp;  
 Folgende Ursachen können Bewusstlosigkeit hervorrufen:&amp;nbsp; 
 
 Ein Unfall 
 Folge einer ernsthaften Erkrankung 
 Nach Stromunfall, Hitzschlag oder als Vergiftungserscheinung 
 Folge einer allergischen Reaktion (anaphylaktischer Schock) &amp;nbsp;  
 
 Resultierende, mögliche Gefahren können sein:&amp;nbsp; 
 
 Erschlaffung der Muskulatur 
 Hund kann nicht mehr schlucken 
 Kleinere Fremdkörper oder Flüssigkeit behindern die Atmung 
 Zunge fällt nach hinten, blockiert den Rachenraum und damit die Atmung&amp;nbsp; 
 
 Maßnahmen, die eingeleitet werden sollten:&amp;nbsp; 
 
 Hund ansprechen 
 Atmung kontrollieren 
 Vitalfunktionen kontrollieren und stabilisieren 
 Wenn nötig, Reanimation durchführen 
 
 &amp;nbsp; 
  6. Überprüfung der Vitalfunktionen  
  &amp;nbsp;  Atmung:  
 Die Normwerte liegen bei 20-50 Atemstöße/Min. in Ruhe. Das bedeutet, dass das Hecheln,  nicht  als normaler Atemstoß gezählt werden kann. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass kleinere Hunde eine höhere Frequenz und größere Hunde eine niedrigere Frequenz von Natur aus haben.&amp;nbsp; 
 Kontrollieren sie die Atmung entweder durch das Auflegen der Hände auf den Brustkorb und zählen sie, oder beobachten Sie den Hund genau bei der Atmung innerhalb einer konkreten Minute.&amp;nbsp; 
  Herz:   
 Die Normwerte bei Hunden sollten bei 70-120 Herzschlägen/Min. in Ruhe liegen. 
 Auch hier gilt der Grundsatz, dass kleinere Hunde eine höhere Frequenz und größere Hunde eine niedrigere Frequenz aufweisen.&amp;nbsp; 
 Die Kontrolle des Pulses sollte im Stehen oder Liegen des Hundes erfolgen, indem Sie den Puls an der Oberschenkelinnenseite fühlen. Das bedarf in einer Notfallsituation eventuell etwas Übung, deshalb können Sie es vorab, in einer normalen Situation an Ihrem Hund ausprobieren. &amp;nbsp;  
  Nicht wundern über unregelmäßige Herzschläge:  Das ist völlig normal und heißt  Arrhythmie . Das steht für eine regelmäßig „unregelmäßige“ Herztätigkeit und ist bei Hunden meist ein Normalbefund. Sie entsteht durch die Atmung und die dadurch schwankenden Druckverhältnisse im Brustkorb. &amp;nbsp;  
  Blutdruck/Kreislauf:  
 Kontrollieren Sie die Bindehäute bzw. die Maulschleimhäute, indem Sie behutsam mit dem Finger auf eine gut sichtbare Stelle (am besten am Zahnfleisch) drücken. Dabei sollte sich das Zahnfleisch von innerhalb 2 Sek. in seine Ausgangsfarbe zurück verfärben.&amp;nbsp; 
 Dabei sollte man wissen, dass das Zahnfleisch in einem Normalzustand rosa gefärbt ist, drücken Sie nun mit dem Finger auf eine Stelle verfärbt sich diese weiß, und muss sich wie oben beschrieben innerhalb von 2 Sekunden in den Ursprungszustand zurück färben.&amp;nbsp; 
 Es gibt natürlich Hunde, die ein schwarzes oder bräunliches Zahnfleisch haben, entweder finden Sie dennoch eine Stelle die rosa ist, oder sie machen diesen Test am äußeren Augenlid.&amp;nbsp; 
 Benötigt die Schleim- oder Bindehaut längere Zeit um sich wieder rosa zu verfärben, weist dies auf eine Störung der normalen Kreislauffunktion hin.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  7. Reanimation von Hunden &amp;nbsp; 
  Bei Atemstillstand:  &amp;nbsp;  
 
 Überstrecken Sie leicht den Kopf des Hundes 
 Schließen und umfassen Sie das Maul mit den Händen 
 Blasen Sie kontinuierlich in die Nase, bis sich der Brustkorb deutlich hebt 
 Achten Sie darauf, dass sich der Brustkorb wieder senkt 
 Wiederholen Sie den Atemstoß 
 Kontrollieren Sie danach erneut die Atmung&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
  Reanimation kleiner Hunde:  &amp;nbsp;  
 
 Legen Sie den Hund auf die rechte Seite. Sollte der Hund schon auf der linken Seite liegen, machen sie alles genauso wie folgt beschrieben 
 Legen Sie eine Hand auf die Wirbelsäule und die andere Hand in das Brustfell auf Höhe der Schultern 
 Drücken Sie behutsam beide Hände 1x pro Sek. zusammen 
 Vorsicht bei zu starkem Druck Gefahr der Rippenfrakturen 
 
 &amp;nbsp; 
  Reanimation großer Hunde:  &amp;nbsp;  
 
 Legen Sie den Hund auf die rechte Seite, wenn er schon auf der linken Seite liegt, machen sie alles genauso wie folgt beschrieben 
 Legen Sie eine Hand auf Höhe der Schultern auf den Brustkorb und die andere Hand darüber 
 Strecken Sie die Arme durch 
 Drücken Sie behutsam beide Hände 1x pro Sek. durch strecken der Arme auf den Brustkorb 
 Vorsicht bei zu starkem Druck Gefahr der Rippenfrakturen 
 
 &amp;nbsp; 
  Kontrollieren Sie nach ca. 1 Min. nochmal den Puls  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;Dauer und Reihenfolge der Reanimation:  &amp;nbsp;  
 
 Kontrolle Atmung &amp;amp; Puls 
 2 Beatmungen 
 15 Herzdruckmassagen 
 2 Beatmungen 
 15 Herzdruckmassagen 
 Kontrolle von Puls &amp;amp; Atmung 
 Reanimation weiterführen, bis der Hund wiederbelebt ist oder bestenfalls der Tierarzt eintrifft &amp;nbsp;  
 
 &amp;nbsp; 
 Generell möchten wir Sie dazu ermutigen, im Notfall zu helfen.&amp;nbsp; 
 Viele Menschen haben Angst vor solchen Situationen, da Sie Angst davor haben, etwas falsch zu machen. Doch hier gilt es lebenssichernde Maßnahmen zu ergreifen, um ein Lebewesen zu retten. Sollte bei der Herzdruckmassage eine Rippenfraktur entstehen, wird diese nicht lebensbedrohlich sein!&amp;nbsp; 
 Denken Sie immer daran, wie froh Sie wären, wenn Ihnen jemand in einer Notsituation helfen würde. 
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                            <updated>2019-10-06T16:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ist Kokosöl gesund für unsere vierbeinigen Freunde?</title>
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                                            Kokosöl ist ein Extrakt aus Kokosfleisch und Kokosmilch. Wie alle pflanzlichen Öle, enthält Kokosöl eine Mischung verschiedener Fettsäuren.
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                <![CDATA[
                 Kokosöl ist ein Extrakt aus Kokosfleisch und Kokosmilch 
 Wie alle pflanzlichen Öle, enthält  Kokosöl  eine Mischung verschiedener Fettsäuren. Fettsäuren können nicht nur in Energie umgewandelt werden, sondern haben eine zusätzliche Wirkung auf den Organismus. 
 Oft hört oder liest man, dass Kokosöl zu 90% aus gesättigten Fettsäuren besteht. Das wird in unseren Breitengraden als gesundheitsgefährdend eingestuft, da diese verantwortlich für einen hohen Cholesterinwert sein und Gefäßverstopfungen und Herzinfarkte begünstigen sollen.&amp;nbsp; 
 Doch bestehen die gesättigten Fettsäuren in Kokosöl zu 50% aus mittelkettigen Fettsäuren wie vor allem der  Laurinsäure , der eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. 
 Muttermilch von Menschen und Hunden enthält mittel- und langkettige Triglyceride! 
 Aus diesem Grund ist Kokosnussöl besonders vorteilhaft für die Gesundheit von Mensch und Hund. 
  Wirkung von mittelkettigen Triglyceriden &amp;nbsp; 
 
 Sie haben eine&amp;nbsp; antibakterielle, antivirale und antimykotische (gegen Pilze) Eigenschaften  
 Sie besitzt entzündungshemmendes, schmerzlinderndes und antipyretisches (gegen Fieber wirkendes) Potenzial 
 Sie werden leicht von Organismen metabolisiert (umgewandelt), so dass eine Verbesserung der Verdauung und Aufnahme von Vitaminen und Mineralien gewährleistet ist 
 Sie können bei zeitgleicher Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren deren Aufnahme erhöhen&amp;nbsp; 
 
  Beispiel für die positive Eigenschaften von Kokosöl  &amp;nbsp;  
 
  Fell und Haut  
 
 Nicht nur, dass Kokosöl die Haut weicher macht, vor allem die Pfoten und Ellbogen von Hunden stellen sehr trockene Bereiche dar, die mit Kokosöl hervorragend gepflegt werden können. Vor allem im Winter und gerade bei älteren Hunden, kann das von großem Nutzen sein. 
 Wird das Öl auf dem Fell angewendet, macht es sprödes und stumpfes Fell wieder geschmeidig und glänzend.&amp;nbsp; 
 Insbesondere Krankheiten wie Ekzeme und andere Hautausschläge können in kurzer Zeit durch die Behandlung mit Kokosöl reduziert werden und es kann durch seine antiseptischen Eigenschaften auch oberflächliche Wunden desinfizieren. 
 
  Immunsystem  
 
 Es stärkt das Immunsystem und erhöht die Abwehrkräfte, so dass sein Verzehr Infektionen und anderen Krankheiten vorbeugt. 
 Darüber hinaus bekämpft dieses Öl auch bestimmte Pilze und Mikroben sowie Parasiten. &amp;nbsp;  
 
  Verdauung &amp;amp; Stoffwechsel  
 
 Sofern Kokosöl in geringen Mengen gefüttert wird, ist es sehr vorteilhaft für die Verdauung von Hunden, da es die Aufnahme von Nährstoffen im Verdauungstrakt verbessert.&amp;nbsp; 
 Das bedeutet, dass alle Nährstoffe die der Hund über die tägliche &amp;nbsp;Nahrung aufnimmt vom Organismus besser verwertet werden können.&amp;nbsp; 
 Ein wunderbarer Nebeneffekt ist dabei auch, dass Kokosöl den Stoffwechsel beschleunigt, und somit Energie schneller verbrannt wird. Aus demselben Grund soll es helfen Übergewicht zu reduzieren, zumindest im Vergleich zum Verzehr von anderen Ölen.&amp;nbsp; 
 
  Zahn- und Mundhygiene  
 
 Kokosöl eignet sich hervorragend zur Zahn- und Mundhygiene von Hunden, da es wie oben bereits erwähnt antibakteriell wirkt.&amp;nbsp; 
 Vor allem in der östlichen Medizin wird Kokosöl traditionell zur Zahn- und Mundhygiene bei Menschen eingesetzt. Seit über 1000 Jahren nutzen Menschen es zum sogenannten „Ölziehen“.&amp;nbsp; 
 Kokosöl ist in der Lage, mit der enthaltenen Laurinsäure zur erweiterten Mundhygiene speziell in 3 Punkten beizutragen: &amp;nbsp;  
 
 reduziert Zahnfleischentzündungen 
 bekämpft schädliche Bakterien 
 löst Zahnbeläge 
 lässt Zähne weißer erscheinen 
 kann die Mundhygiene allgemein verbessern 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Positive Wirkung auf das Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten  
 
 Eine weitere Besonderheit der mittelkettigen Fettsäuren liegt darin, dass sie vom Verdauungstrakt direkt zur Leber gelangen, wo sie entweder für die schnelle Energiegewinnung verwendet oder in sogenannte Ketone umgewandelt werden.&amp;nbsp; 
 Diese Ketone können eine positive Wirkung bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer oder Epilepsie haben und werden für die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt.&amp;nbsp; 
 Zudem kann Kokosöl die Lernfähigkeit von Hunden positiv beeinflussen!&amp;nbsp; 
  Auf die Dosierung achten  
 Wie bei den meisten Dingen kann zu viel Öl negative Auswirkungen auf Ihren Hund haben. Manche Hunde können zum Beispiel bei einer Überdosierung Bauchweh bekommen.&amp;nbsp; 
 Eine geringe Menge kann jedoch für die Gesundheit der Hunde sehr vorteilhaft sein. 
  Das Wichtigste bei der Ernährung Ihres Hundes in Bezug auf Öle  
 Essentielle Fettsäuren (lebensnotwendige Fettsäuren, die der Hund nicht selbst herstellen kann) die mit der Nahrung gedeckt sein müssen. Vor allem Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander gefüttert werden.&amp;nbsp; 
 Die meisten Omega 6 Fettsäuren sind in Fleisch vor allem Organfleisch enthalten, jedoch sind Omega 3 Fettsäuren (EPA &amp;amp; DHA) meist nicht mehr ausreichend in Nahrungsquellen enthalten.&amp;nbsp; 
 Das bedeutet, dass man diese, sofern sie nicht im Futter enthalten sind, speziell bei Rohfütterung ergänzen sollte um keinen Mangel entstehen zu lassen. Meist sind Omega 3 Fettsäuren nur noch in ausreichendem Maße in Fischöl (Lachsöl) enthalten und in einigen wenigen Pflanzenölen, wie Lein,- Nachtkerzen,- oder Borretschöl.&amp;nbsp; 
 Die besten Öle für Hunde sind immer Öle tierischer Herkunft! 
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                            <updated>2019-09-08T22:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Können Hunde verdursten? Wie kommt es zu Dehydration beim Hund?</title>
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                                            Wie es zu einer Austrocknung (Dehydration) beim Hund kommen kann und was die Anzeichen dafür sein können.
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                <![CDATA[
                 Wie kommt es zu einer Dehydration beim Hund? 
 Manch ein Hundehalter mag sich womöglich schon mal gefragt haben, ob ein Hund verdursten kann. 
 Die Antwort darauf ist eindeutig mit  ja  zu beantworten! 
 Selbst wenn Sie Ihrem Hund immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, sollten Sie in bestimmten Situationen ein Auge darauf haben, ob er dieses auch wirklich aufnimmt. 
 Wie es zu einer Austrocknung (Dehydration) beim Hund kommen kann und was die Anzeichen dafür sein können, werden wir nachfolgend erläutern. 
  Wie kommt es zu Dehydration beim Hund?  
 Genauso wie bei uns Menschen kommt es zu einer Dehydration, wenn der Hund mehr Flüssigkeit verliert, als er aufnimmt. 
 Die Ursachen können vielfältig sein. In Ausnahmesituationen kann der Hund einen so starken inneren Wasserverlust erleiden, dass es für ihn gefährlich wird. &amp;nbsp;Gefährdungen können beispielsweise sein:&amp;nbsp; 
 
 extrem starker Durchfall 
 chronische Erkrankungen 
 geschwächte Hunde 
 alte Hunde 
 junge Hunde 
 
  Besonders gefährdet sind also Welpen, alte Tiere und Tiere mit einer Vorerkrankung.&amp;nbsp; 
 Tritt so eine Ausnahmesituation ein, kann oftmals nur noch der Tierarzt den Hund durch das Verabreichen einer Infusion aus dieser lebensgefährlichen Situation retten.&amp;nbsp; 
  Erbrechen und Durchfall beim Hund  
 Wenn ein Hund krankheitsbedingt an Erbrechen und/oder Durchfall leidet, besteht ein erhöhtes Risiko der inneren Austrocknung, weil er die getrunkene Flüssigkeit einfach wieder ausscheidet und der Körper sie nicht mehr aufnimmt. Oder Hund sogar auf Grund seines schlechten Allgemeinbefindens die Aufnahme von Flüssigkeit verweigert.&amp;nbsp; 
  Wenn der Hund Schmerzen hat  
 Auch Hunde, die unter Schmerzen bei bestimmten Bewegungsabläufen leiden, können eine negative Verknüpfung mit den Schmerzen und dem Trinkvorgang in Zusammenhang bringen. Sie vermeiden es dann, an den Napf zu gehen und Ihren Durst zu löschen. Deshalb sollte man speziell bei älteren Hunden und/oder Hunden, die an Gelenkproblemen wie Arthritis und dergleichen erkrankt sind besonders darauf achten, dass die Hunde genug Flüssigkeit zu sich nehmen.&amp;nbsp; 
  Hunde mit Diabetes  
 Weiterhin kann die Problematik der Dehydration verschlimmert werden, sofern ein Hund an Diabetes oder einer Nierenerkrankung leidet. Hier produziert der Körper eine erhöhte Menge an Urin. Ein Hund mit solchen Problemen verliert Flüssigkeit schneller als ein gesundes Tier.&amp;nbsp; 
  An heißen Tagen  
 Aber auch profanere Gründe können zur Dehydration führen. Zum Beispiel wenn Hunde &amp;nbsp;an heißen Tagen nicht ausreichend Wasser bereitgestellt bekommen. Deshalb sollte man vor allem an heißen Tagen immer darauf achten, dass der Hund genügend Flüssigkeit zur Verfügung hat und diese auch aufnimmt. &amp;nbsp;  
  Wie Sie Anzeichen für eine Dehydration beim Hund erkennen  &amp;nbsp;  
 
  Verhalten des Hundes   
 
 Achten Sie auf das Verhalten Ihres Hundes. Sollte Ihr Hund noch genügend Energie haben, wird er sich auf die Suche nach Wasser begeben, und sich wahrscheinlich unruhig auf und ab bewegen. Vielleicht erkennen sie auch häufiges schlecken des Mauls, oder dass er andere Gegenstände, die feucht sind abschleckt.&amp;nbsp; 
 Er wird mit Sicherheit aber ein ungewöhnliches Verhalten aufzeigen, das Sie als solches erkennen sollten.&amp;nbsp; 
 
  Nackenhaut überprüfen  
 
 Wenn Sie die Vermutung haben, dass ein Hund innerlich ausgetrocknet sein könnte: ziehen Sie die Nackenhaut vorsichtig etwa 5 – 7 cm in die Höhe und lassen Sie sie nach einigen Sekunden wieder los. Bleibt die Nackenhaut quasi „stehen“ und fällt nicht direkt in den ursprünglichen Zustand zurück, liegt bereits eine innere Austrocknung vor.&amp;nbsp; 
 
  Zahnfleischfärbung und Beschaffenheit untersuchen  
 
 Auch die Zahnfleischfärbung und ob das Zahnfleisch feucht und glänzend ist, können mögliche Anzeichen für eine Dehydration sein. 
 Die Farbe des Zahnfleisches sollte hell, weich &amp;amp; feucht sein und  nicht klebrig  oder sogar  trocken .&amp;nbsp; 
 Bei einer Dehydration wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch der Kreislauf in Mitleidenschaft gezogen sein, was an der Zahnfleischfärbung ersichtlich ist. Das Zahnfleisch sollte bei einem guten Gesundheitszustand gut durchblutet und somit auch rosa gefärbt sein.&amp;nbsp; 
 Wenn sie mit einem Finger kurz auf das Zahnfleisch drücken, verfärbt es sich an der Druckstelle weiß. Ist der Kreislauf in Ordnung, sollte sich das Zahnfleisch innerhalb 2 Sekunden wieder in den Ausgangszustand verfärben. Bleibt der Druckpunkt an der Stelle länger weiß, können Sie davon ausgehen, dass der Blutdruck eher schwach ist.&amp;nbsp; 
 Bei Überhitzung verfärbt sich das Zahnfleisch in intensives Rot. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Hund vorsichtig gekühlt wird (nie von oben kühlen, denn sonst entsteht Verdunstungswärme, also auf ein kühles, feuchtes Tuch legen,&amp;nbsp; zuerst Gliedmaßen und Nacken kühlen,  kein  kaltes Wasser über den Körper gießen - - &amp;gt; Gefahr von Herzinfarkt, und in kleinen Mengen immer wieder Wasser reichen, was nicht zu kalt ist). Eine Austrocknung muss dringend verhindert werden!&amp;nbsp; 
 
  Kontrolle des Urins  
 
 Nimmt ein Hund nicht genügend Flüssigkeit zu sich, leitet der Körper automatisch Schritte ein, um restlich vorhandene Flüssigkeit im Körper zu bewahren. Das bedeutet, dass der Hund entweder nicht mehr uriniert oder der produzierte Urin stark konzentriert ist. Dies ist daran zu erkennen, dass der Urin eine dunkle, gelbe Färbung aufweist und meist extrem geruchsintensiv ist.&amp;nbsp; 
 Generell möchten wir unseren Hundefreunden ans Herz legen, immer ausreichend Wasser für Ihre Hunde bereitzustellen. Auch bei Spaziergängen an warmen Tagen, sollten Sie immer frisches Wasser dabei haben oder schnell anbieten können, um Ihren Hund mit Flüssigkeit versorgen zu können.&amp;nbsp; 
 Achten Sie auf Ihren Hund und erkennen Anzeichen von Austrocknung oder der Überhitzung. Wenden sich im Zweifelsfall immer an einen Tierarzt. 
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                            <updated>2019-08-03T09:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vorsicht Grannen - Typische Symptome bei einer Granne</title>
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                                            Fast jeder Hundehalter kennt sie – wenn auch nicht mit Namen – aber die meisten Hunde machen in ihrem Leben eine unschöne Begegnung mit den kleinen und gefährlichen Störern.
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                <![CDATA[
                 Fast jeder Hundehalter kennt sie – wenn auch nicht mit Namen 
 Fast jeder Hundehalter kennt sie – wenn auch nicht mit Namen – aber die meisten Hunde machen in ihrem Leben eine unschöne Begegnung mit den kleinen und gefährlichen Störern. 
 Hundebesitzer sollten ein Auge drauf haben und schnell richtig handeln, wenn man die Symptome den Grannen zuordnen kann. 
  Was sind Grannen  
 Grannen sind Fortsätze von Pflanzenorganen verschiedener Gräser und Getreidearten, die für Hunde sehr unangenehm sein und extrem gefährliche Folgen haben können. 
 Grannen haben sog. Widerhaken, mit denen sie sich erst im Haarkleid festhalten und später tief in die Haut bohren können. 
 Stecken sie erstmal in der Haut, können sie leicht aufgrund der Widerhaken im Körper weiterwandern. 
  Wann ist die Gefahr am größten  
 Gerade im Hochsommer und zu Herbstanfang geht auf den Wiesen von diesen fiesen Fortsätzen der Gräser eine hohe Gefahr für Ihren Hund aus. Die Ähren sind jetzt gelbgold, reif und trocken und brechen somit sehr leicht ab. 
 Wenn sie über Wiesen und Felder spazieren gehen, bleiben Grannen also nicht nur an Ihrer Kleidung hängen, sondern auch im Fell Ihres Vierbeiners. Oder sie geraten beim Schnüffeln in die Nase, in die Ohren oder sogar in die Augen. Auch in den Achseln der Hunde kann sich gerne mal eine Granne verhaken. 
  Typische Symptome bei einer Granne  
 Je nachdem, wo sich die Granne im Körper befindet, können verschiedene Symptome auftreten. 
  Zwischen der Zehenhaut, den Ballen oder an den Krallen &amp;nbsp;   
 
 Belecken der Stelle 
 Humpeln 
 Schwellung 
 Rote Haut (Zeichen für eine Entzündung) 
 
   Im Augenlid &amp;nbsp;   
 
 Zukneifen des geröteten Auges 
 „Kratzen“ mit der Pfote am Auge 
 
   In der Nase &amp;nbsp;   
 
 Ständiges Niesen 
 Reiben der Nase an etwas 
 
   Im Ohr &amp;nbsp;   
 
 Ständiges Kopfschütteln 
 Kratzen mit der Pfote am geröteten Ohr 
 
  Wie können Sie der Gefahr vorbeugen?  
 Wirklich vorbeugen können Sie im Grunde nicht, es sei denn Sie meiden Wiesen und Felder und weichen in Wälder aus. Auch das ist oft nicht wirklich besser, weil dort die Gefahr durch Zecken am größten ist. 
  Das sollten Sie dennoch tun:&amp;nbsp;  
 
 Seien Sie aufmerksam und beobachten Ihren Hund während des Spaziergangs.&amp;nbsp; 
  
 Auch nach dem Spaziergang sollten Sie sich die Zeit nehmen, das Fell Ihres Hundes einmal gründlich zu untersuchen.&amp;nbsp; 
  
 Vor allem zwischen den Pfoten sollten Sie genauer hinschauen. Sie können dort auch,um eine bessere Sicht zu haben, vorsichtshalber das Fell zwischen den Pfoten etwas kürzen oder das Fell befeuchten, wenn es sehr dicht ist.&amp;nbsp; 
  
 Deuten Sie die Symptome schnell und handeln. Wenn die Granne noch nicht zu tief sitzt und Sie diese selbst entfernen können: prima. &amp;nbsp;Seien Sie jedoch sehr vorsichtig, denn die Grannen besitzen wie bereits erwähnt, Widerhaken. Sie können das Entfernen sehr schmerzhaft werden lassen.&amp;nbsp; 
  
 Können Sie die Granne nicht selbst entfernen, bitten wir Sie, direkt einen Tierarzt aufzusuchen. Wenn die Granne unter der Haut wandert ist nicht nur das Infektionsrisiko sehr hoch, sondern es ist auch die Gefahr gegeben, dass die Granne bis zum Herz oder in die Lunge wandert. Grannen können sogar Blutvergiftungen auslösen.&amp;nbsp; 
 
 Man sollte unter keinen Umständen die Gefahr von Grannen unterschätzen. Es gab in der Vergangenheit Fälle, wo die Symptome zu spät gedeutet wurden und es schrecklicher Weise tödlich geendet ist.&amp;nbsp; 
  Wenn der Hund häufig niest:  
 Wenn Ihr Hund häufig niest, und der Tierarzt ein Antibiotikum verschreibt, wegen einer grippalen Diagnose, weisen Sie Ihn daraufhin, dass er auch bitte nochmal in die Nase schaut, um sicher zu gehen, dass der Hund wirklich nur eine Erkältung und keine Granne oder ein anderer Fremdkörper in der Nase stecken hat. 
 Vorsicht ist besser als Nachsicht! 
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                            <updated>2019-07-11T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zistrose (Cistus incanus) - Ein Wundermittel der Natur</title>
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                                            Die Zistrose ist in den südlichen Ländern bereits seit der Antike bekannt. Bei uns wurde das Naturheilmittel erst in den letzten Jahren wiederentdeckt, und wurde 1999 von Herba Historica zur Europäischen Arzneipflanze des Jahres gewählt.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Zistrose ist in den südlichen Ländern bereits seit der Antike bekannt. Bei uns wurde das Naturheilmittel erst in den letzten Jahren wiederentdeckt, und wurde 1999 von Herba Historica zur Europäischen Arzneipflanze des Jahres gewählt. 
 Zistrosen wachsen prächtig auf einem kalk – und nährstoffarmen Boden. Die strauchförmige Pflanze ist unter anderem in Frankreich, Italien und Nordafrika zu finden. 
 Warum ist die Zistrose so besonders &amp;amp; vielseitig? 
 Die Zistrose ist eine essbare Pflanze, welche den höchsten Anteil an Polyphenolen in Europa besitzt.&amp;nbsp;In geringerer Konzentration findet man Polyphenole auch in Granatapfel, Aroniabeere, Zwiebeln und Rotwein. 
 Polyphenole gehören der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe an, die für Mensch und Tier eine große Bedeutung haben. Sie sorgen dafür, dass sich Viren im menschlichen und tierischen Organismus nicht mehr unkontrolliert vermehren können und Infektionen schneller eingedämmt werden. 
 Darüber hinaus sollen die Polyphenole der Zistrose die Fähigkeit besitzen, Schwermetalle an sich zu binden und auszuleiten. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Schwermetalle in den Körper aufgenommen und Körperzellen geschädigt werden. 
 Die Heilkräfte der Pflanze sind besonders breitgefächert 
 Berichtet wird über ein sehr breites Wirkungsspektrum. Dieses umfasst vor allem die Bekämpfung von Viren, Bakterien und Pilzen. Das Herz-Kreislauf-System soll stabilisiert und das Immunsystem gestärkt werden. Zudem wirkt die&amp;nbsp; Zistrose entgiftend, schleimlösend, entzündungshemmend und verlangsamt die Hautalterung. 
 Selbst bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Hot Spots, Neurodermitis und Akne kann sie durch Auftragen, in Form einer Tinktur, helfen. 
 Somit ist die Cistus Incanus ein vielversprechendes natürliches Heilmittel für die verschiedensten Anwendungsbereiche. 
 Zistrose und Zeckenschutz für Hunde 
 Was unsere Hundehalter aber vor allem interessieren dürfte: viele Quellen berichten, dass die Zistrose scheinbar auch wirksam zur Zeckenabwehr beim Hund sein soll. 
 Anwendungsbereiche im Überblick: 
 
 Hautalterung (äußerlich und innerlich anzuwenden) 
 Stärkung des Immunsystems (innerlich anzuwenden) 
 Entzündungshemmend (äußerlich und innerlich anzuwenden) 
 Brechdurchfall (innerlich anzuwenden) 
 Neurodermitis, Ekzeme, Akne (äußerlich anzuwenden) 
 Juckreiz (äußerlich anzuwenden) 
 Mykosen (Darminfektionen innerlich anzuwenden) 
 Zahnfleischentzündungen ( anzuwenden als Spülung, gurgeln) 
 Zur natürlichen Abwehr von Zecken (innerlich anzuwenden) 
 
 Wechselwirkungen 
 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wurden bislang nicht erforscht. Da die Zistrose jedoch Gerbstoffe besitzt, könnte die Wirkung von anderen Mitteln durchaus beeinträchtigt werden. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte vor der Einnahme von Tabletten seinen Arzt oder Therapeuten fragen. 
 In welcher Form ist Zistrose im Handel erhältlich 
 Als Tee oder in Kapsel- sowie in Pulverform steigert Cistus die Abwehrkräfte von innen. Der Sud des Cistustees kann hervorragend bei Hautproblemen aufgetragen oder als Spülung verwendet werden. 
  Zu beachten:  
 Natürliche Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht dauerhaft angewendet werden. 
 Speziell zur Abwehr von Zecken, sollte Zistrose erst unmittelbar vor der Zeckensaison eingesetzt werden, um keinen Gewöhnungseffekt hervorzurufen. 
 Man spricht davon, dass es eine Karenz von 5 Tagen benötigt, bis die Wirkung einsetzt. 
  Hinweis:  
 Präparate, die mit einem Zistrosen Extrakt gefertigt wurden, sind als Nahrungsergänzungsmittel anzusehen. Sie dürfen im Handel nicht als Heilmittel deklariert sein. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
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                            <updated>2019-05-19T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wenn der Hund Panik vorm Autofahren hat</title>
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                                            Manche Hunde lieben es mit im Auto zu fahren und andere reagieren sehr ängstlich, wenn sie nur in die Nähe eines Autos kommen. Wenn dann auch noch erwartet wird, dass sie einsteigen sollen, ist es eigentlich auch schon vorbei. Andere wiederum werden während der Fahrt reisekrank. 
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                 Manche Hunde lieben es mit im Auto zu fahren und andere reagieren sehr ängstlich, wenn sie nur in die Nähe eines Autos kommen. Wenn dann auch noch erwartet wird, dass sie einsteigen sollen, ist es eigentlich auch schon vorbei. &amp;nbsp;Andere wiederum werden während der Fahrt reisekrank. 
 Wie geht man als Hundehalter damit um, wenn der Hund große Angst vor oder bei dem Autofahren hat? 
 Schlechte Erfahrungen 
 Oftmals reagieren die Hunde mit Panik vor dem Autofahren, wenn sie in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung damit gemacht haben. Diese Ängste können verschiedener Natur sein. 
 Manchmal ist ein Verkehrsunfall der Grund. Oder es gibt eine negative Verknüpfung zum Zielort oder bei der ersten Fahrt im Leben ist etwas Negatives passiert. Vielleicht liegt es auch an der Fahrweise, der Geräuschkulisse oder, dass sich der Hund einmal aus Versehen den Schwanz oder die Pfote eingeklemmt hat. 
 Die Ursachen können vielfältig und in manchen Fällen auch einfach nicht erkennbar oder nachvollziehbar sein. 
 Den Hund an das Autofahren gewöhnen 
 Aber auch das Autofahren kann mit viel Ruhe und Geduld trainiert werden. 
 Wie so oft raten wir dazu, Ihrem Hund nicht zu viel abzuverlangen. 
 Freuen Sie sich mit Ihrem Hund über kleine Fortschritte. 
 
  Die Nähe des Autos als gefahrlos vermitteln  Beginnen Sie damit, ihn erstmal von außen an das Auto zu gewöhnen und vermitteln Sie ihm das Gefühl, dass keine Gefahr davon ausgeht.Lassen Sie Ihren Hund mehrmals langsam am parkenden Auto vorbeigehen und es beschnüffeln. Bestärken und loben sie ihn dabei.  Das kann für den Anfang schon genügen.Üben Sie dieses Vorgehen öfter, aber immer nur für einen kurzen Zeitraum und beenden Sie das Training immer mit einem positiven Abschluss. 
  Motorengeräusche wahrnehmen  Um den Hund auch die eventuelle Angst vor dem Geräusch des Motors zu nehmen, ist es ratsam den Hund in einem sicheren Abstand vom Auto sitzen zu lassen und eine andere Person startet den Motor. Zeigen sie ihm auch hierbei, dass alles in Ordnung ist, indem Sie sich langsam in Richtung Auto bewegen. Erzeugen Sie keine Hektik und keinen Druck.   Wenn der Hund sich dagegen sträubt, gehen Sie aus dieser Situation mit Ihrem Hund raus, indem Sie sich davon abwenden und widmen sich einer für ihn positiven Beschäftigung.   Üben Sie die einzelnen Schritte immer wieder, in kurzen Intervallen, bis Sie das Gefühl haben, Ihr Hund kann sich völlig entspannt in der jeweiligen Situation verhalten. 
  Das Auto – ein Ort für Spiel &amp;amp; Spaß   Wenn Ihr Hund Ihnen das Gefühl vermittelt, dass er nicht gestresst oder nervös ist, können Sie in der nächsten Trainingseinheit einen Schritt weiter gehen, indem Sie ein Suchspiel von Leckerlies um das Auto herum initiieren.   Ihr Hund ist immer an Ihrer Seite, auch während Sie die Leckerlies verstecken. Öffnen Sie Türen und Kofferraum und verstecken auch dort ein paar Leckerlies.Nun soll Ihr Hund wie gewohnt ein Schmankerl nach dem nächsten Suchen und Finden.   Der Spaß steht dabei an erster Stelle. Lassen Sie Ihren Hund in seinem Tempo suchen, geben Sie ihm immer mal wieder Tipps, wo sich noch eines befinden könnte, und tasten sich langsam an das Innere des Autos bis er sich freiwillig in das Auto begibt.   Das klappt nicht immer beim ersten und zweiten Mal, wie oben bereits erwähnt, Geduld ist hier definitiv gefragt.   Hilfreich könnte es auch sein, dass sich schon eine bereits benutzte Decke Ihres Hundes im Kofferraum befindet. Bekannte Gerüche erzeugen meist ein gewisses Wohlbefinden bei Ihrem Hund. 
  Das Auto – auch als geschlossener Raum, ein Ort des Schutzes    Haben Sie es erreicht, dass er in das Auto springt und sein Leckerlie dort ohne Stress und Panik frisst, platzieren Sie nach ein paar Trainingseinheiten einen Leckerbissen im Auto, mit dem er sich längere Zeit beschäftigen muss.   Wenn er sich darauf einlässt, schließen sie langsam die Kofferraumtür, um Sie direkt wieder zu öffnen.   Sie kennen Ihren Hund am Besten, deshalb lesen Sie bitte immer bei jedem Schritt seine Körpersprache. Erkennen Sie ein Unbehagen bei ihm, wie Zittern, Sabbern, Hecheln, eventuelles Abwerfen von Haaren, gehen Sie zum letzten Schritt des Trainings zurück.   Auch hier ist weniger mehr und von daher sollten 10-15 Minuten an Training reichen. 
  Motorengeräusche aus dem Innenraum   Sollten Sie sich jetzt an dem Punkt befinden, dass er entspannt im Kofferraum sitzt und sich seinem Kauspass widmet, schließen Sie die Türen, starten Sie den Motor, und schalten ihn direkt wieder aus. Beobachten Sie Ihren Hund dabei.   Das üben Sie mit immer längeren Intervallen des Motorengeräuschs, bis er gar nicht mehr auf das Geräusch reagiert. 
  Die ersten Meter fahren   Dann dürfen Sie die ersten paar Meter fahren, es sind aber wirklich nur ein paar Meter. Fahren Sie z.B. aus dem Parkplatz heraus und wieder rein. Das genügt als erster Eindruck.   Wie bei allen vorherigen Schritten können Sie diesen Vorgang step by step steigern, bis Sie eine Runde um den Block fahren.   Reagiert Ihr Hund direkt beim ersten Fahren gelassen und entspannt: Fahren Sie einfach weiter. Herzlichen Glückwunsch! 
 
  Wie gesagt und nicht zu vergessen, es ist ein Prozess, der so schonend wie möglich stattfinden sollte und immer am Ende eine positive Verstärkung voraussetzt. 
 Der Weg ist das Ziel. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-04-24T13:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Teil 3: Schonkost für den Hund bei Durchfall</title>
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                                            Viele Hausmittel gegen Durchfallerkrankungen kennen wir noch aus unserer Kindheit. Umso besser ist es zu wissen, dass sich so manche auch bei der Behandlung von akuten Durchfällen bei Hunden bewährt haben. Wir möchten Ihnen hier einige Hausmittel vorstellen!
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                 Viele Hausmittel gegen Durchfallerkrankungen kennen wir noch aus unserer Kindheit. Umso besser ist es zu wissen, dass sich so manche auch bei der Behandlung von akuten Durchfällen bei Hunden bewährt haben. 
 Wir möchten Ihnen hier einige Hausmittel vorstellen: 
 1. Hausmittel:&amp;nbsp; Morosche Möhrensuppe 
 Das wahrscheinlich altbewährteste Hausmittel gegen akuten Durchfall ist die Morosche Möhrensuppe oder auch Morosche Karottensuppe genannt. 
 Morosche Möhren – oder Karottensuppe, benannt nach dem renommierten Kinderarzt Prof. Ernst Moro. Ihm ist es 1908durch die Verabreichung dieser Karottensuppe gelungen, die Sterbe- und Komplikationsrate von Kindern mit Durchfallerkrankungen drastisch zu senken. 
  So wirkt die Moroschen Möhrensuppe:  
 Durch den langen Kochprozess der Karotten entstehen kleinste Zuckermoleküle, sogenannte Oligosaccharide. Sie sind den Darmrezeptoren zum Verwechseln ähnlich, so dass die Bakterien statt an der Darmwand an den Zuckermolekülen andocken und einfach ausgeschieden werden. 
  Rezept Morosche Möhrensuppe:  
  Zutaten:  
 500g geschälte Möhren 
 1 Liter Wasser 
 ca. 3g Meersalz (man sagt auch ca. 5g pro Liter Wasser) 
  Zubereitung:  
 Für die Morosche Karottensuppe werden lediglich ein halbes Kilo geschälte Karotten in einem Liter Wasser ca. 90 Minuten gekocht, bzw. geköchelt. 
 Nach dem Abgießen des Wassers werden die Karotten püriert. 
 Anschließend werden die pürierten Karotten wieder mit kochendem Wasser auf einen Liter aufgefüllt und es werden 3 g Salz zugesetzt. 
  Tipps:  
 Die Suppe kann auch hervorragend für Notfälle im Voraus zubereitet und eingefroren werden! 
 Sofern Ihr Hund eine lange Nase zieht, können Sie auch ein Huhn oder Suppenfleisch mit kochen. Nach dem Kochen Huhn bzw. Suppenfleisch entfernen, nicht mitfüttern! 
 Achten Sie bei der Fütterung achten Sie darauf, dass die Suppe lauwarm ist oder zumindest Raumtemperatur hat. 
 2. Hausmittel:&amp;nbsp; Geriebener ungeschälter Apfel 
 Äpfel sind reich an Pektin, vor allem vor allem die Schale. Pektin bindet Wasser. Die Wirkung des Pektins entfaltet sich besonders gut, wenn man den geriebenen Apfel etwa 15 Minuten stehen lässt, bis er sich etwas bräunlich verfärbt hat. 
 In Verbindung mit Wasser erzeugt das Apfelpektin im Darm eine sog. Schutzschicht entlang der Darmwand, so dass sich schädliche Bakterien dort nicht mehr ansiedeln können. Diese Schutzschicht ist zudem in der Lage, Bakteriengifte zu binden und somit auszuscheiden. 
 Hausmittel:&amp;nbsp; Zerdrückte Banane 
 Wer keine Äpfel zur Hand hat oder der Hund sie nicht mag, kann eine zerdrückte Banane füttern. Denn auch die gelbe Frucht enthält wertvolle Pektine. Zudem stecken in Bananen reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem das enthaltene Kalium hat einen positiven Effekt: Es wirkt nämlich entkrampfend. 
 4. Hausmittel: Heilerde 
 Heilerde hat viele positiv wirkende Eigenschaften. Sie hilft dabei: 
 
 den Flüssigkeitsverlust einzudämmen 
 den Stuhl zu verfestigen und Giftstoffe zu absorbieren 
 begünstigt es eine gesunde Darmflora 
 
  Heilerde sollte man nicht ohne Grund über einen längeren Zeitraum geben. 
 5. Hausmittel:&amp;nbsp; Flohsamenschalen 
 Die heilsame Wirkung der Pflanze bei Durchfall ist auf die darin enthaltenen Schleimstoffe zurückzuführen: 
 Sie binden die bei Durchfall vorhandene überschüssige Flüssigkeit im Darm, wodurch sich der Stuhl verdichtet. Bei bakteriell verursachten entzündlichen Darmerkrankungen, meist begleitet von Durchfall, binden die Schleimstoffe der Flohsamen zudem die Gifte der Bakterien. Das lindert die Entzündung und schützt die Darmschleimhaut vor weiteren Schädigungen. 
 6. Sonstige Hausmittel 
 Auch hartgekochte Eier sind hochverdauliche Proteine (Eiweiße) und sind somit ein sehr gut geeignetes Mittel bei der Schonkost. Auch Hüttenkäse kann hilfreich beim Aufbau der Darmflora sein. Ansonsten sollte auf die Gabe von Milchprodukten eher verzichtet werden. 
  Wie lange Schonkosten dem Hund geben?  
 Da selbstgekochte Schonkost nicht den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen deckt, sollten Sie diese nicht länger als ein paar Tage füttern. &amp;nbsp; 
 Bei „normalem“, unbedenklichem Durchfall, der von Zeit zu Zeit immer auftreten kann, reichen ein paar Tage Schonkost aus. 
 Generell sollte man sie so lange füttern, bis die Symptome und die Erkrankung wieder vorbei sind. 
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                            <updated>2019-03-01T18:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Teil 2: Hund hat Durchfall – was hilft?</title>
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                                            Die wichtigste Erstmaßnahme bei akutem Durchfall Wenn der Hund plötzlich akuten Durchfall hat, fragen Sie sich natürlich schnell, was jetzt am besten für unseren 4-beinigen Liebling ist. Und tatsächlich gibt es etwas recht einfaches, was Sie machen können und sollten: Den Hund...
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                 Die wichtigste Erstmaßnahme bei akutem Durchfall 
 Wenn der Hund plötzlich akuten Durchfall hat, fragen Sie sich natürlich schnell, was jetzt am besten für unseren 4-beinigen Liebling ist. Und tatsächlich gibt es etwas recht einfaches, was Sie machen können und sollten: Den Hund einen Tag fasten lassen. 
 Fasten - Erstmaßnahme bei akutem Durchfall 
 Um Ruhe in den Organismus zu bringen, sollten Sie Ihren erwachsenen Hund ungefähr zwischen 12 und max. 48 Std. fasten lassen, sofern Ihr Hund abgesehen von dem Durchfall, fit und agil ist. 
 Ist der Magen und damit auch der Darm entleert, kann sich der Magen-Darmtrakt &amp;nbsp;wieder beruhigen. 
 Da bei Durchfallerkrankungen viel Flüssigkeit und wertvolle Mineralstoffe (Elektrolyte) verloren gehen, sollten Sie stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. 
 Deshalb stellen Sie bitte immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung. 
 Animieren Sie gegebenenfalls auch Ihren Hund zum Trinken, da der Flüssigkeitsverlust wiederum Kreislaufprobleme und Schwäche verursachen kann.&amp;nbsp; 
 Um die ausgeschwemmten Elektrolyte wieder aufzufüllen, kann auch ein bisschen Brühe oder eine Prise Meersalz im Wasser helfen. 
 Sollte Ihr Hund aber schon geschwächt, anderweitig krank, sehr alt oder ein Welpe sein, suchen Sie bitte sofort einen Tierarzt auf. 
 Futtermittelunverträglichkeit beim Hund wegen Durchfall 
 Das Fasten ist vor allem wichtig, damit Ihr Hund keine Futtermittelunverträglichkeiten entwickelt. Füttern Sie Ihren Hund nämlich in diesem Zustand einfach weiter, kann folgendes passieren: 
 Durch die entzündete Darmschleimhaut können die im Futtermittel enthaltenen Proteine unerwünscht ins Blut gelangen und das Immunsystem reagiert auf diese Proteinquellen mit Abwehr. Es beginnt, diese zu bekämpfen. Und das bedeutet, dass man unbeabsichtigt eine Futterunverträglichkeit hervorgerufen hat. 
 Ernährung des Hundes bei Durchfall 
 Schonkost nach dem Fasten 
 Hat sich der Organismus nach den 12 – max. 48 Std. Fasten beruhigt, können Sie Ihrem Hund langsam wieder Futter in Form von einer Schonkost anbieten. 
 Typische Hausmittel, welche sich bei uns Menschen schon bewährt haben, werden auch erfolgreich als Schonkost für Hunde angewendet. 
 Wir raten direkt nach dem Fastentag erst mal den Darm mit der Moroschen Möhrensuppe zu stabilisieren. Danach kann wieder eine hochverdauliche Proteinquelle gefüttert werden. So verringern Sie das Risiko, eine Futterunverträglichkeit, wie oben beschrieben, auszulösen. 
  Informationen zu der Moroschen Karottensuppe, warum sie gut ist, wie sie wirkt und das Rezept finden Sie hier. (doppelt hält besser?)  
 Generell sollten Sie bei der Fütterung nach Durchfall darauf achten: 
 
 immer körperwarme Nahrung anbieten 
 hochverdauliches tierisches Protein füttern 
 tierisches Öl geben wie Lachsöl (bitte nur in bester Qualität) oder zeitlich begrenzt &amp;nbsp;hochwertige Pflanzenöle, reich an Omega 3 Fettsäuren anbieten 
 leicht verdauliche Kohlenhydrate wählen 
 
 &amp;nbsp; 
  Sollte Ihr Hund aber geschwächt, alt oder ein Welpe sein, sowie bei anderen Begleiterscheinungen, wie Fieber, Teilnahmslosigkeit, Blut im Stuhl oder Erbrechen, als auch die Beschwerden länger als max. 2 Tage andauern, bitten wir Sie mit Ihrem Hund einen Tierarzt aufzusuchen!  
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                            <updated>2019-02-07T13:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Teil 1: Was ist Durchfall und was sind die Ursachen</title>
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                                            Medizinisch betrachtet spricht man erst von Durchfall oder Diarrhö, wenn mehr als 3 x täglich breiiger bis wässriger Stuhl ausgeschieden wird. Im Akutfall können aber auch sehr viel mehr Darmentleerungen am Tag möglich sein. Man spricht von bis zu 20 pro Tag. Oft gehen damit Ü...
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                 Medizinisch betrachtet spricht man erst von Durchfall oder Diarrhö, wenn mehr als 3 x täglich breiiger bis wässriger Stuhl ausgeschieden wird. Im Akutfall können aber auch sehr viel mehr Darmentleerungen am Tag möglich sein. Man spricht von bis zu 20 pro Tag. 
 Oft gehen damit Übelkeit, Erbrechen und/ oder Bauchschmerzen einher. 
 Was ist Durchfall? 
 In einem gesunden Darm leben Milliarden verschiedene Bakterien. Sie besiedeln den Darm und werden benötigt, um dauerhaft eine gesunde Darmflora zu bilden und zu erhalten. 
 Gelangen nun aber Krankheitserreger in den Darm, versuchen diese sich in der Schleimhaut anzusiedeln und wirken entzündlich. Um die unerwünschten Keime wieder loszuwerden, reagiert der Darm mit einem natürlichen Abwehrmechanismus: dem Durchfall. 
 Dabei gibt die Darmwand Wasser, Elektrolyte und Schleim in den Darm ab und verflüssigt damit den Darminhalt, um die Keime möglichst schnell aus dem Organismus auszuschwemmen. 
 Gerade bei akutem Durchfall versucht der Körper, sich von den Erregern zu befreien, und stellt damit eine sehr intelligente Schutzreaktion des Körpers dar. 
 Wer anhand von Medikamenten den Darm „beruhigt“, verhindert, dass die schädlichen Keime durch den Durchfall bekämpft und ausgeschieden werden können. 
 Mögliche Ursachen für akuten Durchfall 
 
 Lebensmittelvergiftung (genau wie bei dem Menschen) 
 Reaktion auf Futterumstellung 
 Futter mit Hygienemängeln (z.B. mit Bakterien belastetes rohes Fleisch) 
 Qualitativ schlechtes Trockenfutter (z.B. schlechte Eiweißqualität oder sehr viel Kohlenhydrate) 
 Knochen oder Fremdkörper, die der Darm versucht auszuleiten 
 Gift, Chemikalien, Medikamente 
 Akuter Magen-Darm-Infekt durch Viren und/oder Bakterien 
 Magen-Darm-Parasiten: Würmer (Helminthen) oder Einzeller (Protozoen, z.B. Giardien) 
 Eine Magen-Darm-Entzündung anderer Ursache, z.B. allergisch oder autoimmun-bedingt 
 Bauchspeicheldrüsenentzündung 
 Stress, Angst, Schmerz oder Aufregung 
 Infektionskrankheit 
 Organerkrankung, z.B. eine Nierenschwäche 
 Hormonelle Erkrankung 
 Geschwüre 
 altersbedingte Störungen 
 
 Wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten 
 Wenn der Durchfall länger als 2 Tage anhält, sollten Sie spätestens am darauffolgenden Tag einen Tierarzt aufsuchen. 
 Bei folgenden Anzeichen sollten Sie noch am gleichen Tag einen Tierarzt aufsuchen: 
 
 Wenn Ihr Hund noch ein Welpe ist 
 Bei blutigem Durchfall 
 Bei sehr viel Flüssigkeitsverlust und Anzeichen von Austrocknung --&amp;gt; wie Maulschleimhäute sind klebrig trocken und/oder hochgezogene Hautfalte verstreicht nur langsam, bleibt somit stehen 
 Bei starke Bauchschmerzen --&amp;gt; langsame &amp;amp; steife Bewegungen, Hochwölben des Rückens, nimmt häufig Gebetsstellung ein = vorne tief &amp;amp; hinten hoch (ähnelt dem Strecken), versucht häufig und angestrengt Kot abzusetzen 
 Einnahme von ungewöhnlichen Liegepositionen 
 Häufiges Erbrechen 
 Wenn Ihr Hund teilnahmslos wirkt 
 Bei Fieber (&amp;gt;40°C) 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-01-22T17:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Was ist bei der Fütterung von Hunden ganz allgemein zu beachten?</title>
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                 Es gibt verschiedene Arten, wie man Hunde füttern kann: Trockenfutter, Nassfutter, das sogenannte Barfen (also die Rohfütterung von Fleisch, Gemüse, eventuell Getreide plus ein paar Nahrungsergänzungsmittel), oder auch selber kochen. Jede dieser verschiedenen Fütterungsweisen hat seine Daseinsberechtigung und hat bestimmte Vor – und manchmal auch Nachteile. 
 Doch ein Grundsatz gilt für alle der genannten Fütterungsarten: 
 „Weniger ist oftmals mehr und es macht eben auch nicht die ständige Abwechslung“. 
 Der Hund hat bei uns in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert angenommen. Er nimmt den sozialen Status eines Familienmitglieds ein. So sollte er auch behandelt werden. Daher tendieren wir dazu, ihm unsere oft falschverstandenen Liebesbeweise entgegenzubringen. 
 Das beginnt schon bei der Fütterung. Wir glauben, der Hund braucht genau wie der Mensch besonders abwechslungsreiche Nahrung und vor allem viele verschiedene Proteinquellen. Viele Hundebesitzer fragen sich: wer will schon jeden Tag Rind, Lamm oder Hühnchen essen? 
 Doch was wir dabei nicht beachten ist, dass die Verdauung des Hundes auf die ständig wechselnden Zusammensetzungen oft mit Blähungen, Durchfällen oder Verstopfung reagiert. 
 Das Verdauungssystem ist im Grund nicht darauf ausgelegt, sich immer wieder – manchmal sogar täglich – auf neue Nahrung einzustellen und antwortet auf die besonders lieb gemeinte abwechslungsreiche Nahrung mit oben genannten Symptomen. Diese Form der Mannigfaltigkeit von verschiedenen Zusammensetzungen führt oft sogar dazu, dass wir unseren Hunden sogenannte Unverträglichkeiten im Laufe der Jahre angefüttern. 
 Und anders als das Sprichwort: “Liebe geht durch den Magen“ verspricht, sollten wir die Liebe zu unseren Hunden über tatsächliche Aufmerksamkeit zeigen, und nicht dazu greifen, ihnen von allem möglichst viel und exotisch zu füttern. 
 Auch hier bewahrheitet sich wie so oft, weniger ist mehr, sowohl von der Menge als auch von der Vielseitigkeit der einzelnen Futterbestandteile. 
 Die einzelnen Bestandteile zu betrachten ist schon wichtig (achten Sie auf gute Zutaten!). Entscheidend für ein gutes Futter sind jedoch : 
 &amp;nbsp; 
 
 Eine ausgewogene Zusammensetzung der einzelnen Zutaten. Hier ist die Frage, wie die einzelnen Komponenten vom Hersteller zu einem Gesamtkonzept ernährungsphysiologisch sinnvoll miteinander kombiniert werden. 
 Die schonende Verarbeitung dieser Rezepte und Zutaten 
 
 Die gilt für alle Fütterungsarten und muss unbedingt beachtete werden. Auch die spezifischen Bedürfnisse des individuellen Hundes müssen beachtet werden. Vor allem in speziellen Lebensphasen, wie zum Beispiel bei Welpen. Bei Welpen muss die Nahrung an die Bedürfnisse des sich entwickelnden, kleinen Hundes angepasst werden. Was man im Welpenalter nicht bedenkt, kann man später nie wieder ausgleichen. 
 Deshalb ist und bleibt Fütterung immer eine individuelle und „je nach Hund“-Angelegenheit. Meist gibt es keine pauschal richtige oder falsche Fütterung. Genau wie der Mensch ist auch jeder Hund anders und hat seine eigene Geschichte. Man muss auch bei der Fütterung die Vorgeschichte und die aktuellen Lebenssituation berücksichtigen. 
 Wenn Sie also nicht nur vom Futter und den Zutaten her denken, sondern zusätzlich auch davon, was ihr Hund in seiner Lebenssituation benötigt, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. 
 Bei Fragen schicken Sie uns gerne eine Email an  info@3food.de  (oder ein Formular?) 
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